Am 19.1.2011 fanden gegen 6.30 Uhr drei Durchsuchungen von Privatwohnungen in München statt. Als Begründung gilt eine Sachbeschädigung im Oktober letzten Jahres vor dem ESCADA*-Firmenhauptsitz in Aschheim. siehe dazu: Aktionsbericht + Video
Während den Hausdurchsuchungen wurden die Betroffenen versucht zu erpressen, indem ihnen in Aussicht gestellt wurde, ihre Computer behalten zu dürfen, sofern sie geständig seien bzw. andere Aktivist_innen beschuldigen. Alle Betroffenen machten keinerlei Angaben. Die Hausdurchsuchungen führten 2-3 Beamt_innen der Kripo auf Beschluss des Amtsgerichtes München durch und dauerten jeweils ca. eine Stunde.
Neben Computern, Laptops und externen Datenträgern wurden einzelne Aktionsmaterialien beschlagnahmt.
Es wird davon ausgegangen,dass der eigentliche Grund vermutete Daten auf den Rechnern sind und dass der Vorwurf der Sachbeschädigung an die Betroffenen lediglich als Legitimation für die Durchsuchungen benutzt wurde.
*ESCADA war Ziel einer Kampagne gegen Echtpelzverkauf, welche im Oktober letzten Jahres nach drei Jahren erfolgreich beendet wurde.
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